Folge 6: Auf exotischer Entdeckungstour – Im Mongo?s geniesst man asiatisch mal ganz anders.
Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres – die Grillsasion. Für Grillmeister gibt es nichts Schöneres als einen Sommertag in geselliger Runde mit saftigen Steaks und leckeren Würstchen ausklingen zu lassen. Doch wem die gewöhnliche Grillparty im eigenen Garten auf die Dauer zu langweilig ist, der sollte das Mongolian Barbecue (BBQ) im Mongo?s ausprobieren.
Die Mongolen waren als Nomadenvolk oft monatelang in der Steppe unterwegs. Proviant konnten sie nur begrenzt mit sich führen. Deshalb mussten sie tagtäglich ihr Essen sammeln oder jagen. Mit dem Fleisch ihrer Jagdbeute haben sie das Angebot von Flora und Fauna in kleinen Stücken auf Schilden über dem Feuer gegart – blitzschnell zubereitet entstand eine abwechslungsreiche und nahrhafte Mahlzeit: das Mongolian Barbecue.
Koch vom Mongo?s, Nils Huber von Nerz, liebt die Abwechslung. Durch seinen Job als Koch ist er schon in der ganzen Welt herumgekommen, ging in Afrika selbst auf Jagd und kochte mit den einheimischen Frauen: “Als Chefkoch in Namibia habe ich meine Mitarbeiter einfach nach dem Arbeiten zum BBQ eingeladen, bei dem wir alle gemeinsam das Essen zubereitet haben. Jeder durfte hier neue Dinge ausprobieren oder seine eigenen Erfahrungen mit einbringen. Das gehört zum Beruf des Kochs einfach dazu. Man darf nicht nur instruieren, sondern muss auch zuschauen und zuhören und natürlich schmecken können.”
Dass Nils selbst gerne zuhört und “schmeckt” steht außer Frage, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass er sich ein Restaurant ausgesucht hat, bei dem das Entdecken von neuen Speisen im Vordergrund steht. Im Mongo?s kann jeder Gast seine eigene Kreation selbst zusammenstellen und seine Geschmacksnerven mit extravaganten Kreationen
überraschen. Zunächst bedient man sich an dem Buffet mit asiatischem und europäischem Gemüse. Danach hat man die Wahl zwischen wohlbekannten Fleischsorten wie Hähnchen, Rind oder Schwein, aber auch Fisch- und Meeresfrüchte-Liebhaber kommen im Mongo?s voll auf ihre Kosten.
Wer noch mehr entdecken möchte, hat im Mongo?s die Chance die außergewöhnlichsten Fleischsorten zu testen: Känguruh, Schlange, Zebra oder doch Kamel? Nachdem man alle Zutaten ausgewählt hat, fehlt schlussendlich die passende Marinade, die dem Gericht das besondere Etwas verleiht. Jetzt heißt es nur noch Zuschauen, während die eigene Kreation von einem Koch gegrillt und angerichtet wird. Und das Beste: Jeder Gast kann so oft wie wie er möchte an das Buffet schreiten und jedes Mal eine andere Fleischsorte bzw. eine neue Marinade genießen. Nils weiß auch hier worauf es ankommt: “Genuss ist bei uns sehr wichtig. Ich empfehle den Gästen immer kleine Portionen, damit man so viele verschiedene Kreationen wie möglich probieren kann. Man schlägt sich somit nicht auf einmal den Bauch voll, sondern geniesst in mehreren Gängen. Das macht Spaß, den somit wird das Essen zu einer richtigen Zeremonie.”
Eine Zeremonie im Mongo?s eignet sich besonders für Verliebte, die mit ihrem Freund auf exotische Entdeckungstour gehen möchten. “Frauen sind in der Regel beim Ausprobieren der Fleischsorten vorsichtiger, dagegen sind sie in der Auswahl der Zutaten behutsamer und nehmen sich deutlich mehr Zeit.” Ob diese Gewissenhaftigkeit auch auf die allgemeinen Charaktereigenschaften von Frau und Mann zu übertragen ist, wollte uns Nils allerdings nicht verraten.
Je nach Jahreszeit hat das Mongo?s eine ganz spezielle Marinade kreiert, in diesem Falle, passend zu den Sommermonaten, die BBQ-Marinade.

Hier das Rezept für die Mongo?s Jahrezeiten BBQ Marinade für 4 Personen.
Mongo?s Jahreszeitgen BBQ
50g Bull Head BBQ Sauce in wenig Öl anbraten
2 feine Zwiebeln (in Würfel schneiden)
10g Knoblauchpaste
10g Sombal Olek
4EL Ketchup
50ml Fleischbrühe
50ml dunkle Sojasauce
Prise Salz
1TL Zucker
Die Zutaten mit etwas Wasser auffüllen und mit Stärke abbinden. Einen Tag ziehen lassen und dann das gewünschte Fleisch direkt in der Marinade anbraten. Die Mongo?s Jahreszeiten BBQ schmeckt besonders gut zu Rind- und Schweine?eisch.