Welt der Gewürze: Salz – das weiße Gold (Teil 1)
Gewürze sind aus der Küche nicht mehr weg zu denken, um leckere Gerichte geschmacklich zu verfeinern. Vielen Gewürzen sagt man sogar heilende Wirkung nach. Andere – wie der Safran – sind wegen ihres Aromas und der besonderen Farbe beliebt, aber auch sehr teuer. Die neue Blog-Reihe “Welt der Gewürze” gibt Ihnen nun jede Woche Einblicke in die Vielfalt der Gewürze und stellt passende Rezepte dazu vor.
Den Anfang macht der Klassiker unter den Gewürzen – das Salz. Da unser Körper es dringend benötigt, darf es in keinem Gericht fehlen und ist im Haushalt ein wesentlicher Bestandteil beim Kochen, Würzen, Backen oder Konservieren. Heute ist es für uns selbstverständlich, in der Küche immer Salz zur Hand zu haben. Doch es gab Zeiten, in denen Salz als das “weiße Gold” galt, weil es fast unerschwinglich war. Zwar existierte auch früher schon Salz im Überfluss, aber nicht alle Regionen verfügten über eigene Salzvorkommen und lange Transportwege machten das Salz kaum bezahlbar. So entstanden die berühmten Salzstraßen, die als Handelswege für das weiße Gold den anliegenden Städten zu Reichtum verhalfen. Davon zeugen heute noch “Salz” oder “Hall” (keltisches Wort für Salz) als Bestandteile vieler Städtenamen. Berühmte Beispiele dafür sind Salzburg oder Bad Reichenhall.
Mit Salz lassen sich viele tolle Gerichte zaubern, denn das weiße Gold macht jedes Essen erst richtig schmackhaft. Ein beliebtes Rezept ist Fisch in Salzkruste, der auf diese Weise besonders schonend gegart wird. Die Zubereitung ist ganz einfach, gesund und sehr lecker.
Die Zutaten für 6 Personen:
1 Lachsforelle (1,5 kg)
2,5kg Meersalz (grob)
150ml Eiweiß
1 Karotte
1 Knolle Fenchel
1 Zitrone
Dill (und Petersilienstängel)
Die Arbeitsschritte:
Lachsforelle sauber putzen, auswaschen und trockentupfen. Mit Karotten- und Fenchelstreifen sowie Zitronenscheiben und Kräutern füllen. Meersalz mit dem Eiweiß zu einem dickflüssigen „Brei“ mischen. Diesen dann fingerdick auf ein Blech mit Backpapier geben. Die Forelle darauf legen und mit der restlichen Salzmasse einpacken. Im Ofen bei 170 ºC ca. 50 Minuten garen. Als Beilage wahlweise Olivenöl und Zitrone, gedämpfte Kartoffeln und Aioli servieren.
Tipp:
Für diese Garungsmethode ausschließlich große Fische ab 1,5 kg verwenden, da sonst der Salzgeschmack zu intensiv wird.
Guten Appetit!
Bild (oben) gefunden auf: www.golden-romeo.at
Bild (unten) und Rezept gefunden auf: www.ichkoche.at
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Weitere leckere Fischrezepte finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank.


2 Antworten auf Welt der Gewürze: Salz – das weiße Gold (Teil 1)
Dafür lässt sich Fisch in Salzkruste schonend garen und schmeckt sehr lecker. Tranchiert und mit Beilagen, Zitrone und Aioli garniert ist er auch etwas fürs Auge.
mmm…
Tut mir leid .. aber der Fisch sieht echt eklig aus.