Folge 2: Mit feurigen Speisen bleibt im Joe Peñas kein Herz mehr kalt. ?
Wenn man die Küche des mexikanischen Restaurants “Joe Peñas” in München betritt, dann wird einem schnell bewusst: Hier hat der Chefkoch Feuer im Hintern und das Herz am richtigen Fleck. ??Für den 39-Jährigen gehört gute Laune und Lachen zum Arbeiten dazu, wie die Schärfe in seinen Gerichten. Im Kongo geboren und großgeworden hat Makaba die richtige Würze bereits in die Wiege gelegt bekommen. Für ihn stand daher nach einem ersten Besuch beim Mexikaner fest: ”In so einem Restaurant will ich arbeiten.” ??Nach den acht Jahren, die er mittlerweile im Joe Peñas arbeitet, hat Makaba ohne Zweifel eine Auszeichnung zum mexikanischen Meisterkoch verdient.
So kommt bei seiner Familie mittlerweile neben traditionellen afrikanischen Gerichten, auch mexikanisches Essen auf den Tisch. “Meine Familie liebt mexikanisches Essen. Wir haben immer viel Spaß beim Essen und die Schärfe macht selbst meinen Kindern nichts aus.” Alles eine Frage der Gewöhnung. So isst Makaba bereits zum Frühstück Rührei mit Chili. “Ich mag es einfach scharf. Egal ob morgens, mittags oder abends.”
Ein Glück ist Chili das meist verwendeste Gewürz in Mexiko. Dabei variiert die Schärfe von Sorte zu Sorte. Während die Gemüsepaprika am unteren Ende der Schärfeskala zu finden ist, leistet der aus Mexiko stammende Habanero geradezu infernalische Wirkung, die nicht selten zu einem so genannten “Chili-High” führen kann. Der Sache sind wir natürlich nachgegangen. Der Scharfmacher, das Alkaloid Capsaicin, aktiviert die Enden der Geschmacksnerven durch einen simulierten Schmerz. Zur Bekämpfung des Nervenreizes schüttet das Gehirn Endorphine aus, die für das “Chili-High” und damit ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit, sorgen.
Vielleicht ist das ja auch das Geheimrezept der guten Stimmung, die das gesamte Team im Joe Peñas verbreitet? Und für diejenigen Gäste, die bisher noch nicht mit der Schärfe des Chilis vertraut sind, gibt es natürlich auch hervorragende Löschmöglichkeiten, z.B. mit einem gut gekühltem mexikanischen Bier oder Pulque, dem mexikanischen Nationalgetränk aus dem fermentiertem Saft der Agavenblätter.
Aber mal ehrlich, zu einem mexikanischen Rendez-vous gehört ein chilireiches Essen einfach dazu und für eine scharfe Liebeserklärung nimmt man eine kleine Hitzewallung sowie einen etwas erröteten Kopf auch gerne in Kauf.

Makabas Lieblingsrezept Tamales Vallerta
Für 4 Personen?:
300-400g Maismehl/Maismassa
4 Eier
3 frische Tomaten
50 g Mandel ?200g Hühnchenbrust
2 Zwiebeln
verschiedenes Gemüse:?z.B.
Karotten
Zwiebel
Paprika
Maiskörner
Maisblätter
Gewürze:
Salz
Pfeffer
1-2 kleine Chili-Schoten bzw. Chilipulver
Gemüsebrühe
Öl?Salsa Picante
Tomaten und Zwiebeln in kleine Würfel schneicen und mit etwas Öl in der Pfanne auslassen. Gemüse waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit den Mandeln und der kleingeschnittenen Hähnchenbrust in einen Topf geben und für fünf Minuten kochen lassen. Eier und Maismehl dazugeben und nochmals 15 Minuten aufkochen lassen.
Die Tomaten und Zwiebeln zum gekochten Hähnchen und Gemüse dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Chilipulver bzw. Chilischoten sowie etwas Gemüsebrühe abschmecken.
Die Füllung in Maisblätter einrollen und in einem Dampfbad ca. acht Stunden über Nacht garen lassen. Zu Tamales Vallarta wird Salsa picante serviert. ?Que aproveche!
Eine Antwort auf Folge 2: Mit feurigen Speisen bleibt im Joe Peñas kein Herz mehr kalt. ?
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Besten Dank und weiterhin alles gute!!!