Raclette: Klassiker an Silvester
So wie Bockwürstchen mit Kartoffelsalat an Heilig Abend und Gänse- oder Kaninchenbraten am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag, ist an Silvester das Raclette nicht mehr wegzudenken.
Wussten Sie’s? Der Begriff Raclette fand erstmals in mittelalterlichen Klosterhandschriften aus den Kantonen Obwalden und Nidwalden als Bratchäs („Bratkäse“), einer besonders nahrhaften Speise der Alphirten, Erwähnung. Aus dem französischen übersetzt bedeuetet Raclette soviel wie „schaben” oder “kratzen“. So ist es nach urtümlicher Walliser Art Tradition, dass ein halber Laib Raclette-Käae so nahe an ein offenes Feuer gelegt wird, dass er langsam zu schmelzen beginnt. Der geschmolzene Käse wird dann mit einem Messer auf einen Teller geschabt und mit Pellkartoffeln und sauer eingelegtem Gemüse gegessen.
Heutzutage wird Raclette kaum mehr an einem offenen Feuer zubereitet. Ein mittlerweile etablierter Ersatz sind die Raclette-Geräte, mit deren Hilfe man einzelne Scheiben des Raclette-Käses in kleinen Pfännchen unter einer Heizspirale schmelzen kann.
So vielseitig die Geschmäcker, so zahlreich die Kompositonen, die man kreieren kann. Für alle experimentierfreudigen: geschmolzender Mozzarella schmeckt nicht nur auf Pizza! Unser kreativer Rezepte-Tipp: Mozzarella-Crostini mit Tomatenmark und Oliven.
Die Zutaten für 4 Personen:
1 Prise Pfeffer
4 grüne Oliven
50 g Tomatenmark
1 Prise Oregano
1 Frühlingszwiebel(n)
2 Champignons
60 g Zottarella Rolle Classic
4 Scheiben Baguette
Die Arbeitsschritte:
Den Zottarella in schmale Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebel schälen und größtenteils in sehr feine Stücke hacken, den Rest zu Würfeln schneiden. Die Champignons putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die grünen Oliven in Scheiben schneiden. Das Tomatenmark mit den feinen Zwiebelstücken verrühren und mit Pfeffer und Oregano pikant abschmecken. Die Baguettescheiben auf die vier Pfännchen verteilen und kurz im heißen Raclette-Gerät anrösten. Die angerösteten Baguettes mit dem Tomatenmark bestreichen und die Olivenscheiben und die Zwiebelwürfel obenauf verteilen. Die Crostinis mit einigen Zottarella-Streifen belegen und im heißen Raclette-Gerät weitere 2-3 Minuten garen, bis der Zottarella leicht zerläuft.
Oberes Bild gefunden bei: www.gerardraymond.ch
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Noch mehr leckere Raclette-Ideen finden Sie in unserer vielfältigen Rezept-Suche oder im Kochbuch “Lust auf Käse”.

